Unabhängige Wählergemeinschaft Werther

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UWG – das heißt „Unabhängige Wählergemeinschaft“, und hat erstmal nichts mit meinem Namen oder meinen Initialen zu tun. In den meisten Orten unserer Gegend engagieren sich neben den herkömmlichen Parteien auch unabhängige oder freie Wählergemeinschaften. Die UWG ist keine Partei, sondern eine Bürgerinitiative für parteiunabhängige Kommunalarbeit, die sich später als Verein hat eintragen lassen.

In Werther stellte die UWG erstmalig 1979 Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat auf. Seither ist die UWG immer im Rat vertreten gewesen. Die Rolle, die die UWG-Fraktion dabei spielte, war allerdings sehr unterschiedlich.

Die UWG Werther beschäftigt sich innerhalb der Fraktionstätigkeit nur mit Sachfragen der örtlichen Ebene. Landes- oder Bundesangelegenheiten haben zwar oft Einfluß auf die Rahmenbedingungen unserer Kommunalarbeit; - die UWG beteiligt sich aber nicht an der Politik in Düsseldorf oder Berlin.

Seit 2014 ist die UWG-Fraktion mit fünf Ratsmitgliedern und fünf sachkundigen Bürgerinnen/Bürgern in der Kommunalarbeit voll dabei.

Die Notwendigkeit von Parteien in der kommunalen Selbstverwaltung zweifele ich stark an. Ich würde nicht in einer Partei mitarbeiten, ausschließlich in der UWG.

Über die UWG Werther kann man auf der eigenen UWG-Internetseite mehr erfahren. Hier der Link dahin:   www.UWG-Werther.de

Seit Januar 2014 ist die UWG Werther auch bei face-book vertreten unter https://www.facebook.com/pages/UWG-Werther/118893861472566.

Sicher können sich viele Internetnutzer nicht mit face-book anfreunden. Deshalb haben wir auch einen UWG- Blog eingerichtet, auf dem sich jeder zu Wort melden darf oder sich einfach nur über aktuelle Diskussionen informieren kann: http://blog.wertheraner.de/unstimmigkeiten-zur-gesamtschule-in-halle/

Ich stehe allen an der UWG Interessierten gern für weitere Informationen zur Verfügung, und natürlich allen Einwohnern, wenn sie sich mit einem Anliegen in bezug auf die Kommunalarbeit an die Fraktion oder mich persönlich wenden wollen.

Eine ganz aktuelle Information: Zur Kommunalwahl 2020 wird die UWG einen eigenen Knadidaten stellen: Johannes Decius. Hier gehts zur entsprechenden Stelle auf der UWG-Seite:

http://uwgwerther.de/buergermeister_2020.html

Die UWG-Fraktion schlägt dem Ortsverein vor, Johannes Decius zum Bürgermeisterkandidaten zu nominieren

Werther, den 25.04.2020


Bereits 1999 und 2009 hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft Werther einen Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl aufgestellt. Die UWG ist keine Partei. Ganz normale Einwohner aus Werther hatten sich 1979 zu einem Verein zusammen geschlossen, um auch ohne Parteieneinfluss in der Kommunalarbeit mitzuwirken. Dieses Ziel halten wir bis heute für sehr wichtig, und zwar nicht nur in Bezug auf die Fraktion, sondern im optimalen Fall auch durch einen unabhängigen Bürgermeister. Während Bürgermeister, die von Parteien aufgestellt und unterstützt werden, auch immer den Parteilinien getreu handeln müssen, ist ein UWG-Bürgermeister nur seinem Gewissen und dem Gemeinwohl Werthers verpflichtet.

Während durch einen parteigebundenen Bürgermeister im Laufe der Legislaturperiode immer parteipolitisches Gezänk impliziert ist, steht ein unabhängiger Bürgermeister darüber und kann sich ganz pragmatisch auf die Belange der Stadt und die Bedarfe der Einwohner konzentrieren.

Wir geben zu, dass es extrem schwierig ist eine Person zu finden, der man zutraut, das Amt des Bürgermeisters gut führen zu können und die dann auch noch bereit ist, dafür zu kandidieren. Der Fundus, um einen Kandidaten zu finden, ist für große Parteien ungleich größer, als bei der UWG. Gerade deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir nun, wenn auch etwas später als die drei Parteien, einen hervorragenden Kandidaten gefunden zu haben. Dabei war das Finden eher ein „aufeinander Zugehen“. Die Fraktion suchte schon monatelang einen Kandidaten, dann hat sich Johannes Decius, als er davon Kenntnis bekam, gegenüber einem Fraktionsmitglied bereit erklärt, sich einmal in einer Fraktionssitzung vorzustellen.

Johannes Decius stammt aus Werther und ist vielen Fraktionsmitgliedern seit vielen Jahren bekannt. Er wohnt mit seiner jungen Familie in Werther und ist beruflich als Lehrer tätig. Durch seinen Lebenslauf ist er ohnehin eng mit Werther verbunden und kennt sich bestens aus, sowohl was die Örtlichkeiten angeht, als auch die sozialen Bezüge. Allein das halten wir für einen wichtigen und positiven Faktor für einen BM-Kandidaten. Wir hatten inzwischen viele intensive Gespräche und Johannes Decius hat der ganzen Fraktion vermitteln können, dass er sich bewusst und direkt für Werther und seine Einwohner einsetzen will und hier in den nächsten Jahren viele Dinge nach vorne bringen will. Ihm liegt eben viel an seiner Heimatstadt. Wir sind uns sicher, dass er das Amt des Bürgermeisters mit Verstand, aber auch Pragmatismus, sehr gut angehen wird.

Die Wertheraner werden wie wir erkennen, dass es besser ist, wenn ein Bürgermeister arbeitet, der es als vordringliche, persönliche Aufgabe empfindet, sich für seine Stadt einsetzen zu dürfen, als wenn jemand das Amt als eine von vielen Stationen auf der politischen Karriereleiter sieht. Die UWG hätte sich auch bedeckt halten können und dann niemanden nominiert. Die beiden größten Parteien sind ja quasi schon in der Pflicht, einen Kandidaten hervor zu zaubern. Dass wir trotzdem mit Johannes Decius an den Start gehen wollen, spricht auch dafür, dass wir von seinen Fähigkeiten und Voraussetzungen zur Führung des Amtes überzeugt sind und davon wird er auch die Wähler überzeugen.

Die Fraktion hat beschlossen dem Ortsverein vorzuschlagen, Johannes Decius als Kandidaten zur Kommunalwahl, die bisher immer noch am 13.09. stattfinden soll, vorzuschlagen. Wir hoffen, dass wir es irgendwie in Kürze einrichten können, dass eine Ortsvereinsentscheidung getroffen werden kann, was derzeit ja nicht so einfach ist.


Uwe Gehring, Fraktionsvorsitzender